Die Schweizer Bank Julius Bär bietet mit der lizenzierten Crypto Bank SEBA neue Digital Asset Services an

Die Schweiz, eine Nation, die dem Kryptogeschäft sehr positiv gegenübersteht, erleichtert die Integration zwischen ihrem traditionellen Finanzsektor und der Blockkettenindustrie. Angesichts der zunehmenden Klarheit und Stabilität der Vorschriften fassen die etablierten Banken auch in Spanien den Mut, Produkte und Dienstleistungen für digitale Vermögenswerte bei Bitcoin Trader anzubieten, die von lokalen Fintechs unterstützt werden. Das Krypto-Banking hat sich durch Partnerschaften innerhalb der Branche ausgeweitet, aber es ist auch vielversprechend, eine wachsende Zahl von branchenübergreifenden Projekten unter Beteiligung etablierter Finanzinstitute zu sehen.

Bei Bitcoin Trader in Spanien geht es voran

Das jüngste Beispiel lieferten die 130-jährige Schweizer Bank Julius Bär und die neu lizenzierte Krypto-Bank SEBA. Der bekannte Vermögensverwalter kündigte an, dass er neue Dienstleistungen im Zusammenhang mit Krypto-Währungen einführen wird. Die Angebote stammen aus einer Partnerschaft mit der SEBA Bank AG, einem in der Schweiz ansässigen Unternehmen, das von der Finanzmarktaufsichtsbehörde (Finma) des Landes die aufsichtsrechtliche Genehmigung erhalten hat.

„Ab sofort bietet Julius Bär seinen Kunden Zugang zu verschiedenen Lösungen für die Speicherung von digitalen Vermögenswerten und Transaktionen, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden“, sagte die Privatbank in einer kürzlich veröffentlichten Pressemitteilung. Vorläufig werden die Dienstleistungen Kunden in der Schweiz angeboten, wo Julius Bär die „hochmoderne Plattform und die Fähigkeiten“ der SEBA nutzt, so die Ankündigung im Detail.

SEBA neue Digital Asset Services an

Die Partnerschaftsvereinbarung zwischen den beiden Unternehmen wurde im vergangenen Jahr abgeschlossen, und Julius Bär gab im Februar bekannt, dass das Unternehmen in den Markt für kryptoelektronische Währungen einsteigt, um seinen Kunden Zugang zu einer Reihe neuer Dienstleistungen zu bieten. Die SEBA erhielt im August 2019 ihre Finma-Lizenz und wurde damit zu einer der ersten beiden regulierten Krypto-Banken in der Schweiz, zusammen mit einem weiteren Start-up, der Sygnum Bank AG. Ein drittes Unternehmen, Bitcoin Suisse, beantragte im Juli eine Schweizer Banklizenz und erwartet die Entscheidung der Aufsichtsbehörde.

Neben den neuen Speicher- und Transaktionslösungen hat Julius Bär seine Dienstleistungspalette um konsolidierte Portfolioübersichten über konventionelle und digitale Vermögenswerte erweitert. Das Finanzinstitut weist zudem darauf hin, dass es seinen Kunden Zugang zu einer Gruppe von Krypto-Währungen bieten wird. Die Bank hat die digitalen Münzen, auf die sie sich bezieht, nicht offengelegt, betont aber, dass diese auf Grund ihrer Handelbarkeit, Sicherheit und technischen Zuverlässigkeit ausgewählt wurden.

Die koordinierte Anstrengung sollte beiden Seiten Vorteile bringen. Julius Bär ist ein führendes Dienstleistungsunternehmen mit globaler Reichweite im Bankensektor. Per Ende Oktober 2019 verwaltete das Unternehmen Vermögenswerte in Höhe von CHF 422 Milliarden ($435 Milliarden). Die Bank mit Hauptsitz in Zürich ist in mehr als 25 Ländern vertreten, unter anderem mit Niederlassungen in Frankfurt, London, Hongkong, Dubai, Moskau, Mexiko-Stadt, Mumbai, São Paulo, Singapur und Tokio.

Die SEBA Bank startete im November mit einer Reihe von Dienstleistungen, die die Kluft zwischen der Krypto-Welt und dem traditionellen Bankgeschäft überbrücken. Das fintech-Startup mit Sitz in Zug nimmt heute neben der Schweiz institutionelle und private professionelle Kunden aus neun weiteren Jurisdiktionen auf: Grossbritannien, Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich, Portugal, Niederlande, Singapur und Hongkong.

Das kryptofreundliche Geschäftsklima der Schweiz kommt Partnerschaften zwischen Banken und Fintech-Startups entgegen

Beispiele für diese Art der Zusammenarbeit sind dank der positiven Einstellung der Schweizer Behörden gegenüber der im Entstehen begriffenen Blockkettenindustrie Wirklichkeit geworden. Im Crypto Valley, das sich im Kanton Zug befindet, sind derzeit über 800 Unternehmen angesiedelt, wie ein neuer Bericht laut Bitcoin Trader ergab. Im vergangenen Jahr wurde der Bundesversammlung ein Planentwurf zur Aktualisierung des Banken-, Gesellschafts- und Marktinfrastrukturgesetzes vorgelegt. Es wird erwartet, dass die beiden Kammern des Schweizer Parlaments über die umfassenden Änderungen debattieren und sich darauf einigen werden, diese zu verabschieden, um den Weg für die weitere Entwicklung des Sektors zu ebnen.